Gestaltung des Schulumfelds

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des Projekts „Masterplang Am Sand“ gestalten die Kinder der Grundschule „Am Sand“ ihr Schul- und Lebensumfeld aktiv mit. Ausgehend von einem Beteiligungsprozess der Gemeinde entwickeln die Kinder Ideen zur Gestaltung ihres Schulumfelds, sie untersuchen Bedürfnisse vor Ort und tauschen sich mit politischen Entscheidungsträger:innen aus. Die Ergebnisse werden in Form eines Storytelling-Films dokumentiert und dem Schöffenrat präsentiert. Die Gemeinde plant, die Vorschläge der Kinder in die weitere Entwicklung des Viertels einzubeziehen.

Ablauf

  • Entwickeln der Idee, im Rahmen des Gemeindebeteiligungsprozesses „Masterplang Am Sand“, Kinder aktiv in die Gestaltung ihres Schul- und Lebensumfelds einzubeziehen.
  • Analyse des Schulumfelds und Ideensammlung mithilfe von Workshops, Interviews und Umfragen mit Schüler:innen, Lehrkräften sowie lokalen Akteuren.
  • Ausarbeitung von Ideen für eine kinderfreundliche Gestaltung des Schulumfelds.
  • Kreative Aufbereitung der Ergebnisse durch Zeichnungen, Plakate und die Produktion eines Storytelling-Films gemeinsam mit youth4planet.
  • Präsentation der Projektergebnisse durch die Kinder vor dem Schöffenrat sowie Austausch mit Gemeindevertretung und Projektpartnern.
  • Geplante Berücksichtigung und Umsetzung ausgewählter Ideen im Rahmen der weiteren Entwicklung des Viertels.

Chancen

Kinder

Kinder

  • Möglichkeit, das eigene Schul- und Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen.
  • Direkter Einblick in demokratische Beteiligungsprozesse sowie Austausch mit politischen Entscheidungsträger:innen.
  • Stärkung von Eigenverantwortung, Selbstwirksamkeit und Eigeninitiative.
  • Förderung sozialer, kommunikativer und organisatorischer Kompetenzen.
  • Sichtbarkeit und Wertschätzung der eigenen Ideen durch politische Entscheidungsträger:innen und Motivation für weiteres gesellschaftliches Engagement.
Gemeinde

Gemeinde

  • Direkter Einblick in die Bedürfnisse und die Perspektive von Kindern.
  • Berücksichtigung der Perspektive von Kindern bei der Gestaltung öffentlicher Räume.
  • Stärkung des Dialogs zwischen Kindern, Schule, Jugendarbeit und Gemeinde sowie Förderung einer nachhaltigen Beteiligungskultur in der Gemeinde.

Tipps

Die Größe der Projektgruppe von Beginn an realistisch planen und an die verfügbaren Ressourcen anpassen.

Beteiligungsprojekte an Themen anknüpfen, die für die Schule und die Kinder eine konkrete Bedeutung haben und aus einem tatsächlichen Bedarf heraus entstehen.

Politische Entscheidungsträger:innen frühzeitig einbinden, um den Kindern Wertschätzung zu vermitteln und die Umsetzungschancen zu erhöhen.

Methoden

  • Workshops zur Ideenentwicklung und Problemanalyse sowie Gruppendiskussionen zu Bedürfnissen und Herausforderungen
  • Interviews mit politischen und lokalen Akteuren
  • Umfragen bei Schüler:innen und Lehrer:innen
  • Kreative Methoden wie Zeichnungen, Plakate und Filmproduktion
  • Präsentation und Austausch mit politischen Verantwortlichen

Aufwand und Ressourcen

  • Zeitlicher Aufwand während der Schulzeit und teilweise während der Mittagspause. Freistellung von Kindern während der Dreharbeiten und Interviews.
  • Materielle Ressourcen der Schule wie z. B. Kameras, Mikrofone, Tablets.

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