Gestaltung eines Pavillons

Zum Projekt

Gemeinsam mit der Jugendstuff Munneref, der Maison relais und der Gemeinde planen und errichten Kinder und Jugendliche aus Bad Mondorf einen Pavillon als öffentlichen Begegnungsort. Sie beteiligen sich in den unterschiedlichen Phasen – von der Ideenfindung bis zur feierlichen Einweihung – am Projekt.

Ablauf

  • Die Jugendstuff Munneref und eine Mitarbeiterin der Maison relais gründen gemeinsam mit den Kindern eine Projektgruppe. Diese bestimmt ihren Namen „JuKa- Gang“ (Jugend- a Kanner-Gang) und entwickelt ein eigenes Logo.
  • Die Gruppe entscheidet sich dazu, einen Pavillon als Begegnungsort für die Bevölkerung zu gestalten. Gemeinsam werden Ideen und erste Skizzen gesammelt.
  • Das Projekt wird dem Schöffenrat vorgestellt. Anschließend erarbeiten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit dem Gemeindearchitekten und den betroffenen Technikern der Gemeinde einen Bauplan.
  • Während des Genehmigungsverfahrens beim Umweltministerium baut die JuKa-Gang aus Holzstäbchen ein Modell des Pavillons.
  • Nach Erhalt der Genehmigung wird das Projekt mit Unterstützung des technischen Dienstes umgesetzt. Die Kinder und Jugendlichen beteiligen sich aktiv an den einzelnen Bauarbeiten.
  • Der Pavillon wird im Rahmen einer gemeinsamen Feier eingeweiht und wird heute als öffentlicher Begegnungsort genutzt.

Chancen

 Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche

  • Eigene Ideen einbringen.
  • Einen direkten Einblick in kommunale Planungs- und Entscheidungsprozesse erhalten und sich mit politischen Entscheidungsträger:innen sowie Gemeindediensten austauschen.
  • Verantwortung übernehmen und Team-, Organisations- und Problemlösungskompetenzen üben.
  • Selbstwirksamkeit erleben.
Gemeinde

Gemeinde

  • Zeigen, dass Anliegen von Kindern und Jugendlichen ernst genommen werden.
  • Partizipationskultur stärken und den Dialog zwischen Kindern, Jugendlichen, Politik und Gemeindediensten fördern.

Tipps

Feste Ansprechpersonen in den beteiligten Einrichtungen benennen.

Projektdauer an die Zusammensetzung der Gruppe anpassen und ausreichend Zeit für Planungs- und Genehmigungsprozesse einplanen.

Fachpersonen als unterstützende Begleitung einbinden und gleichzeitig darauf achten, dass die Ideen und Entscheidungen der Kinder und Jugendlichen stets im Mittelpunkt stehen.

Bei der Standortwahl darauf achten, dass der Pavillon gut erreichbar ist, z. B. in der Nähe von Schulen oder anderen Orten, die regelmäßig von Kindern und Jugendlichen genutzt werden.

Methoden

  • Brainstorming und Ideen sammeln.
  • Skizzen und Modellbau entwickeln.
  • Auswahl möglicher Standorte besichtigen.
  • Projekt vor politischen Entscheidungsträger:innen präsentieren.
  • Teambuilding-Aktivitäten veranstalten.

Aufwand und Ressourcen

  • Begleitung durch Fachkräfte der Jugendeinrichtung und der Maison relais
  • Fachliche Unterstützung durch verschiedene Gemeindedienste
  • Finanzierung der Umsetzung durch die Gemeinde
  • Holz aus dem Gemeindewald, Material für Skizzen und Modellbau

Reportage zum Pavillon

 

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