Graffiti zum Thema EU

Zum Projekt

Im Graffiti-Projekt setzen sich Jugendliche kreativ mit der Frage „Was bedeutet Europa für mich?“ auseinander und gestalten gemeinsam mit einem Graffiti-Künstler zwei großformatige Wandbilder in Bauschleiden und Baschleiden. Von der Ideenentwicklung über den Entwurf bis zur Umsetzung bringen sie ihre Sichtweise auf Europa ein und gestalten ihre Gemeinde aktiv mit.

Ablauf

  • Initiierung des Projekts durch die Gemeinde gemeinsam mit dem Jugendbureau, dem Jugend-Hub und weiteren Partnern.
  • Sicherung der Finanzierung durch Fördermittel von Europe Direct Éislek und der Fondation Sommer.
  • Information der Jugendlichen über Flyer und einen Verteilerbrief an alle Haushalte mit Anmeldung über einen QR-Code.
  • Einführung in das Thema Europa und Auseinandersetzung mit der Leitfrage: „Was bedeutet Europa für mich?“
  • Entwicklung eigener Ideen und Symbole sowie Erarbeitung eines gemeinsamen Entwurfs mit Unterstützung des Graffiti-Künstlers.
  • Einführung in Graffiti-Techniken und den sicheren Umgang mit Spraydosen.
  • Gestaltung der Wandbilder in Bauschleiden und Baschleiden durch die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Künstler.
  • Einweihung und öffentliche Präsentation der fertigen Graffitis gemeinsam mit der Gemeinde.

Chancen

Jugendliche

Jugendliche

  • Demokratie und Europa verstehen: Themen wie Vielfalt, Frieden, Freiheit, Zusammenhalt und kultureller Austausch werden greifbar.
  • Mitbestimmung erleben und den öffentlichen Raum mitgestalten.
  • Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt anhand eines konkreten Projekts erfahren.
  • Kreative und technische Fähigkeiten im Bereich Graffiti entwickeln.
  • Verantwortung übernehmen und Selbstvertrauen durch ein dauerhaft sichtbares Ergebnis gewinnen.
  • Teamarbeit stärken: gemeinsam Entscheidungen treffen, Aufgaben verteilen und ein aufwendiges Kunstwerk umsetzen.
Gemeinde

Gemeinde

  • Jugendbeteiligung stärken: Die Gemeinde zeigt, dass die Meinungen und Ideen junger Menschen ernst genommen werden.
  • Öffentliche Räume gemeinsam mit Jugendlichen gestalten und aufwerten.
  • Den Austausch zwischen Jugendlichen, Politik und Bürgerschaft stärken.
  • Die Identifikation junger Menschen mit ihrer Gemeinde fördern.
  • Europäische Werte sichtbar machen. Die Einweihung bietet einen guten Anlass für Presseberichte, Social-Media-Posts und die Darstellung des kommunalen Engagements für die Jugend und Europa.

Vorbereitung

  • Projektziel, Zeitplan und Verantwortlichkeiten gemeinsam festlegen.
  • Geeignete Graffiti-Fläche auswählen und Genehmigungen einholen.
  • Künstler, Budget und Fördermittel organisieren.
  • Jugendliche gewinnen und Materialien sowie Sicherheitsausrüstung organisieren.
  • Workshop zur Ideenentwicklung und Einweihung vorbereiten.
  • Einweihung mit der Gemeinde planen (Begrüßung, Vorstellung des Projekts, Würdigung der Jugendlichen, Fototermin).

Tipps

Jugendliche selbst über die Gestaltung des Motivs entscheiden lassen.

Mit offenen Fragen arbeiten, wie zum Beispiel „Was bedeutet Europa für dich?“, „Welche Werte verbindest du mit Europa?“, „Wie sieht Europa in der Zukunft aus?“, und unterschiedlichen Perspektiven Platz lassen.

Mit Skizzen arbeiten: Erst einzelne Ideen sammeln, anschließend in der Gruppe einen gemeinsamen Entwurf entwickeln.

Ausreichend Zeit für Ideensammlung und Entwurfsphase einplanen.

Den Entstehungsprozess dokumentieren: Fotos oder kurze Videos eignen sich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und als Erinnerung für die Teilnehmenden.

Gemeinde einbinden: Bürgermeister:in oder Gemeinderatsmitglieder können sich das Projekt anschauen und die Jugendlichen während der Arbeit kennenlernen.

Sicherheit und den richtigen Umgang mit Spraymaterialien gewährleisten.

Das fertige Kunstwerk gemeinsam einweihen und den Beitrag der Jugendlichen würdigen.

Methoden

  • Brainstorming und Ideensammlung
  • Kreative Entwurfsarbeit und Skizzieren
  • Graffiti-Workshop mit professioneller Begleitung
  • Öffentliche Präsentation und Einweihung

Aufwand und Ressourcen

  • Zeitlicher Aufwand für Planung, Workshops und Umsetzung
  • Pädagogische Begleitung der Jugendlichen
  • Geeignete Graffiti-Fläche sowie Workshopraum
  • Spraydosen, Schutzmaterial und weiteres Gestaltungsmaterial
  • Budget für Künstler, Material, Honorar und Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung durch Gemeinde, Jugendhaus und Förderpartner

Partizipationsstufe

Bis Mitbestimmung

Organisation

Jugendbureau, Gemeinden Bauschleiden und Baschleiden, Jugend Hub – Elisabeth Jeunesse

Partner

Europe Direct Éislek / Fondation Sommer / Gemeinde Bauschleiden und Baschleiden/ Kamellebuttek

Kontakt

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