Jugendgemeinderat „34/35 – Change your Zone“

Zum Projekt

Die Gemeindeverantwortlichen beschließen 2023, den ehemaligen, nicht mehr aktiven Jugendgemeinderat wiederzubeleben. Zusammen mit dem Jugendhaus und engagierten Jugendlichen entsteht ein neuer Jugendgemeinderat unter dem Namen „34/35 – Change your Zone“. Ziel ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen zu vertreten, eigene Projekte umzusetzen und die Gemeinde aktiv mitzugestalten.

Ablauf

  • Begleitung und Aufbau des Jugendgemeinderates als eigenständiges Beteiligungsgremium der Gemeinde durch Mitarbeitende des Jugendhauses.
  • Entwicklung des Namens „34/35 – Change your Zone“ sowie eines eigenen Logos (in einer ersten Phase mit zwei engagierten Jugendlichen).
  • Durchführung von Workshops an Schulen und Vorstellung des Projekts während der Woche der Demokratie, um weitere Jugendliche zu gewinnen.
  • Start des neuen Jugendgemeinderats Anfang 2026: Die Jugendlichen treffen sich einmal im Monat mit einer Begleitperson und organisieren bei Bedarf zusätzliche Treffen selbstständig.
  • Rollenverteilung innerhalb des Jugendgemeinderats: Präsident:in, Vizepräsident:in, Sekretär:in oder Zeitwächter:in, Schatzmeister:in und Social-Media-Beauftragte:r.
  • Die Jugendlichen lernen Vertreter:innen der Gemeinde, darunter Schöff:innen und Beteiligungsbeauftragte, kennen und tauschen sich mit ihnen aus.
  • Projektbeispiele: Fundraising für weitere Projekte beim USINA-Festival, Familientag und Sweet Event sowie Kleiderspendenbox.

Chancen

Jugendliche

Jugendliche

  • Die Jugendlichen vertreten ihre Ideen und Interessen gegenüber der Gemeinde.
  • Sie erhalten einen direkten Einblick in kommunale Entscheidungsprozesse und lernen die Arbeit von Politik und Verwaltung kennen.
  • Sie übernehmen Verantwortung, organisieren sich selbst und sammeln Erfahrungen in der Projektplanung und Teamarbeit.
  • Sie haben die Möglichkeit, ihre Ideen umzusetzen und ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten.
Gemeinde

Gemeinde

  • Die Partizipationskultur in der Gemeinde wird nachhaltig gestärkt.
  • Die Gemeinde kann Jugendliche bei Themen, die sie betreffen, direkt einbeziehen.
  • Das politische Interesse und das Engagement junger Menschen werden gefördert.
  • Die Gemeinde erhält unmittelbare Rückmeldungen zu den Bedürfnissen und Interessen von Jugendlichen.

Vorbereitung

  • In Düdelingen bestand bereits früher ein Jugendgemeinderat. Diese Erfahrungen konnten beim Neustart berücksichtigt werden.
  • Für den Aufbau soll ausreichend Zeit eingeplant werden, um Jugendliche zu gewinnen und eine stabile Gruppe aufzubauen.
  • Die Zusammenarbeit mit Schulen, dem Jugendhaus, dem ZpB und weiteren Partnern erleichtert das Ansprechen interessierter Jugendlicher.

Unterschiedliche Kommunikationswege – beispielsweise Schulbesuche, soziale Medien und persönliche Ansprache – miteinander kombinieren. Soziale Medien wie Instagram oder TikTok aktiv nutzen und die Jugendlichen selbst an der Gestaltung der Inhalte beteiligen.

Mit den Jugendlichen starten, die Interesse zeigen – die Gruppe kann später jederzeit erweitert werden.

Gemeinsam eine eigene Identität entwickeln, beispielsweise durch einen Namen und ein Logo. Das stärkt die Identifikation mit dem Jugendgemeinderat und erhöht seine Sichtbarkeit.

Den Jugendgemeinderat klar vom Jugendhaus abgrenzen und seine Rolle als offizielles Beteiligungsgremium der Gemeinde deutlich machen.

Die Zusammenarbeit mit dem Kindergemeinderat fördern, um Kindern einen Übergang in den Jugendgemeinderat zu ermöglichen.

Mit externen Partnern wie dem ZpB, Schulen, Schülerkomitees oder Jugendorganisationen zusammenarbeiten.

Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des Jugendgemeinderats gemeinsam festlegen und regelmäßig überprüfen

Einen klaren organisatorischen Rahmen schaffen und gemeinsame Ziele vereinbaren, gleichzeitig aber genügend Freiraum für Eigeninitiative lassen.

Auch in Phasen mit geringerer Beteiligung dranbleiben und den Jugendlichen Zeit geben, ihre Gruppe weiterzuentwickeln.

Jugendliche dabei unterstützen, ihre Ideen umzusetzen, ohne ihnen die Richtung vorzugeben.

Methoden

  • Netzwerkarbeit
  • Teambuilding
  • Rollenverteilung innerhalb der Gruppe
  • Selbstorganisation und schrittweise Übernahme von Verantwortung
  • Regelmäßiger Austausch mit politischen Entscheidungsträger:innen

Aufwand und Ressourcen

  • Eine feste Begleitperson als Ansprechperson für die Jugendlichen und die Gemeinde mit zeitlichen Ressourcen für Begleitung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Sitzungsräume der Gemeinde mit entsprechender Ausstattung
  • Budget für kleinere Ausgaben
  • Unterstützung durch den Schöffenrat sowie die zuständigen Gemeindedienste
  • Bereitschaft der Jugendlichen zu einem regelmäßigen und längerfristigen Engagement

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