Lëtz’ Discuss

Ablauf

  • Organisation regionaler Versammlungen (z. B. in Jugendhäusern, bei den Pfadfinder*innen) alle drei Jahre.
  • Gründung von Arbeitsgruppen mit besonders engagierten Jugendlichen und den Mitarbeitenden des Service Jeunesse, die die Ideen und Vorschläge analysieren.
  • Präsentation der Vorschläge durch die Arbeitsgruppen vor dem Schöffenrat und anschließend vor dem Gemeinderat und der Jugendkommission.
  • Weiterleitung an die verantwortlichen Abteilungen der Gemeinde mit der Bitte, die Vorschläge auf Realisierbarkeit zu prüfen. Die wichtigsten Ideen mit dem Feedback der jeweiligen Abteilungen werden jeweils in einer Informationsbroschüre publiziert.
  • Projekte, die im Anschluss an die Foren realisiert wurden: z. B. weitere Vel’OH!-Stationen, Wasserspender im öffentlichen Raum, Maison des Jeunes Cents, Sportgeräte im Park Laval, „Bücherschrank“ in Gasperich, City Party, …

Chancen

Jugendliche

  • Zieht in der Regel eine kleine Gruppe von Jugendlichen an. Es gilt hier Qualität über Quantität.

Gemeinde

  • Stärkung der Zusammenarbeit in der Gemeinde
  • Jugendliche als Gestalter*innen ihrer Gemeinde „positiv“ wahrnehmen 

Tipps

Ein Jugendforum braucht gute Vor- und Nachbereitung. Als einzelne Veranstaltung hat das Forum wenig nachhaltigen Effekt. 

Es braucht mindestens eine Person im Schöffenrat, die das Vorhaben voll unterstützt.

Lokale Partner ins Boot holen, die mit Jugendlichen arbeiten: Jugendarbeiter*innen, Pfadfinder*innen, …

Partner und Jugendliche in regelmäßigen Abständen darüber informieren, was vom Jugendforum zurückbehalten wurde und wie sich die nächsten Schritte entwickeln.   

Effekt der Beteiligung ist nicht unbedingt sichtbar, weil nicht alle anschließend erreicht werden können.

Die Jugendlichen dort aufsuchen, wo sie sind, anstatt sie an einen für sie ungewohnten Ort einzuladen.

Verschiedene Kommunikationswege (über Beziehungspersonen, Flyer, über die Gemeinde – City Mag, Social Media …) nutzen.

Nicht unbedingt unterscheiden zwischen Jugendlichen, die in der Stadt wohnen und/oder Jugendlichen, die unterrichtsbedingt viel Zeit dort verbringen.

Es braucht mehrere Personen, die die einzelnen Versammlungen moderieren und die Jugendgruppen betreuen (Mitarbeiter des Service Jeunesse und externe Personen).

Methoden

  • Workshops mit Brainstorming und Kleingruppenarbeit, Diskussionsrunden

Aufwand und Ressourcen

  • kein festes Budget, je nach Projekt sehr unterschiedlich
  • mindestens eine Person der Gemeinde, hier des Service Jeunesse, die das Projekt begleitet und eine Leitungs- oder Koordinationsrolle wahrnimmt
  • Moderationsmaterial: Moderationskoffer, Flipcharts
  • Laptop, Beamer

Form

Offen

Partizipationsstufe

Bis Einbeziehung

Organisation

Gemeinde Luxemburg

Partner

Jugendhäuser, Pfadfinder*innen, usw.

Kontakt

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