Deng Meenung zielt

Ablauf

  • Ankommen und Begrüßung (30 Min.).
  • Ideensammlung mithilfe der Stecknadelmethode (15 Min.): Anhand einer Karte der Gemeinde markieren die Jugendlichen Orte, die sie mögen und solche, die sie weniger mögen.
  • Workshops (80 Min.): Es folgt ein World Café: Die Jugendlichen teilen sich in kleinere, thematische Gruppen auf, beispielsweise Transport, Events für Jugendliche, Vereinsleben, Freizeit, Sicherheit, Wahlen/Partizipation, Meng Plaz – eine kleine Zukunftswerkstatt.
  • Jedes Thema wird von einer pädagogischen Fachkraft moderiert, die durchgängig einen Stand animiert. Die Ideen werden auf einem Flipchart festgehalten. Alle 15 Minuten wechseln die Jugendlichen die Gruppen und ergänzen die bereits vorhandenen Ideen mit ihren eigenen.
  • Essenspause für die Jugendlichen: Währenddessen filtern und systematisieren die Begleitpersonen die Ideen und fassen diese in Kategorien zusammen.
  • Abstimmen und Ausarbeiten der Projekte (60 Min.): Nach dem Essen dürfen die Jugendlichen mit jeweils drei Punkten abstimmen, was ihnen am besten gefällt.
  • Die beliebtesten Projekte (zwei bis drei) werden in Kleingruppen weiter ausgearbeitet.
  • Vorstellung der Projekte und Abschluss (30 Min.): Schlussendlich werden die Projekte einem*r Gemeindeverantwortlichen vorgestellt und es wird diskutiert, was umsetzbar ist und wo die Projekte eventuell angepasst werden müssen. Für komplexere Ideen kann mit den Jugendlichen ein weiterer Termin im Gemeinde- oder Schöffenrat vereinbart werden.
  • Die Ausführung der Projekte wird, wenn möglich, mit den Jugendlichen zusammen umgesetzt (zum Beispiel die Umgestaltung des Multisports oder als Act des Jugendfestivals nach der Fête de la musique). Andere sind kurzfristig umsetzbar (zum Beispiel ein Bustransport zur Schobermesse oder ein Boxtraining).

Chancen

Jugendliche

  • Aus den Ideen und Wünschen können sowohl kleinere als auch größere Projekte entstehen.
  • Indem sie sich einbringen, erfahren die Jugendlichen Wertschätzung und merken, dass sie wirklich etwas umsetzen können.
  • Die Projekte, die durch die Foren entstehen, können weitere Jugendliche dazu antreiben, sich an einem zukünftigen Projekt zu beteiligen.
  • Zieht in der Regel eine kleine Gruppe von Jugendlichen an. Es gilt hier Qualität über Quantität.

Gemeinde

  • Gemeindevertreter*innen und Jugendliche lernen sich kennen.
  • Die Gemeinde lernt die Anliegen der Jugendlichen kennen.

Vorbereitung

  • Die Gemeinde zu einem Vorgespräch einladen.
  • Die Bildungslandschaft in der Gemeinde aktivieren, um im Netzwerk mit anderen Akteuren der Gemeinde zusammenzuarbeiten.
  • Über eine Online-Umfrage die ersten Ideen und Wünsche der Jugendlichen sammeln, damit das Planungsteam sich grob auf mögliche Themen vorbereiten und einstellen kann (z. B. Angebot der Vereine in der Gemeinde, öffentlicher Transport, Einkaufs- und Essensmöglichkeiten usw.).

Tipps

Die Gemeinde von Anfang an bis zum Schluss mit ins Boot holen. Ein*e Vertreter*in der Gemeinde (bestenfalls Bürgermeister*in oder Schöff*in) muss am Abend anwesend sein, um direktes Feedback zu liefern.

Gemeindeverantwortliche briefen: ehrlich, transparent und wertschätzend kommunizieren und unrealistische Ideen direkt stoppen.

Klären, ob die Gemeinde ein Budget und konkrete Ideen für mögliche Projekte hat.

Die Bildungslandschaft (lokale Vereine, andere Akteure) ins Boot holen.

Kommunikation: Mund-zu-Mund-Propaganda über die verschiedenen Akteure der Gemeinde. Flyer mit persönlichem Anschreiben über die Gemeinde verteilen.

Das Ganze als Lernprozess verstehen, bei dem alle stetig dazulernen können.

Eigene Erwartungen sowie die der Gemeinde anpassen: Ein Forum zieht sowohl engagierte Jugendliche an als auch die, zu denen bereits Kontakt besteht. Die breite Masse wird meistens nicht erreicht. Eine kleine Gruppe von ca. 10-20 Jugendlichen ist ein erfolgreiches Event.

Methoden

  • Erkunden der Gemeinde
  • World Café, Zukunftswerkstatt

Aufwand und Ressourcen

  • Eventbudget (Personal, Essen und Getränke)
  • abhängig von den Ideen, es kann auch im Voraus ein maximales Budget definiert werden
  • Finanzierung wird entweder von der Nordstadjugend oder von der Gemeinde übernommen

Form

Offen

Partizipationsstufe

Bis Mitbestimmung

Organisation

Nordstadjugend

Partner

Jeweilige Gemeinde, lokale Vereine

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